|
15.07.2010
Universität Mainz: Brand in einem ChemielaborVermutliche Ursache: überlastete SteckerleisteAm Samstag, 05.06.2010 um 16:53 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz durch die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes am Johann-Joachim-Becher-Weg in die Universität Mainz alarmiert. Aus, bis zu diesem Zeitpunkt, ungeklärter Ursache kam es in einem Labor im Gebäude des Fachbereichs Chemie zu einem ausgedehnten Brand. Vor Ort bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Aus dem Dach an der linken Gebäudeseite und aus dem Fenster auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite, das durch die starke Hitzeentwicklung bereits geborsten war, drang dichter schwarzer Rauch. Im zweiten Obergeschoss des Gebäudes war der Brand ausgebrochen und hatte sich auf das gesamte Labor ausgebreitet. Da zunächst nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden konnte, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden, wurde die Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet und umfangreiche Erkundungsmaßnahmen durchgeführt. Im weiteren Verlauf wurden neben vielen Chemikalien auch mehrere Druckgasflaschen in der Nähe des Brandherdes entdeckt. Diese wurden durch die Einsatzkräfte massiv gekühlt, anschließend ins Freie transportiert und durch ein kontrolliertes Abblasen druckentlastet. Ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr für das Aufspüren gefährlicher Stoffe untersuchte die Umgebung der Einsatzstelle auf mögliche Schadstoffe. Es wurden jedoch keine erhöhten Schadstoffwerte festgestellt. Als wahrscheinlichste Ursache wurde eine überlastete Steckerleiste ermittel. Dies wurde in dem betroffenen Institut zum Anlass genommen, alle Steckerleisten gegen solche mit Überlastschutz auszutauschen. Quelle: Bericht der Berufsfeuerwehr Mainz (ergänzt) Druckversion |
|
| Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 11.11.2010 |
|